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Manuelle Lymphdrainage

Lymphdrainage


1932 wurde diese Therapie durch den dänischen Philologen Dr. Vodder entwickelt. Erst seit den 60-ger Jahren ist die ML bekannt und angewendet. Sie ist wissenschaftlich belegt.

Ausführende Therapeuten sind Masseure und neuerdings Physiotherapeuten oder Krankengymnasten. Die spezielle Anwendung ist nur dem Fachpersonal mit der entsprechenden Zusatzausbildung in manueller Lymphdrainage an einem zugelassenen Lehrinstitut erlaubt. Die Zusatzausbildung dauert vier bis sechs Wochen.

Technik
Angenehme, Sanfte, kreisförmige Grifftechniken werden von dem Ödemtherapeuten, mit spezieller Ausbildung durchgeführt.
Mittels kreisförmige Verschiebetechniken, welche mit leichtem Druck angewandt werden, wird die Flüssigkeit aus dem Gewebe in das Lymphgefäßsystem verschoben.
Die Behandlungszeiten richten sich nach der jeweiligen Diagnose.
Durch ML (LD) wird die Lymphbildung verstärkt und erhöht den Lymphtransport. Angestaute Flüssigkeit verschoben werden und krankhaft verhärtetes Gewebe wird gelockert.

Kompression
Unterstützend können maßgefertigte Kompressionsstrümpfe oder Kompressionsbandagen angelegt werden. Mittels Kurzzugbinden werden ödematöse Extremitäten so unter Druck gesetzt, dass krankhaft angestaute Flüssigkeit abfließt. Bei erkrankten Veränderungen wird die Rückströmung von Blut zum Herzen annähernd normalisiert.
Bei posttraumatischen Ödemen erzielen wir stabilisierende Effekte, was zu einer selektiven Entlastung führt. Durch das Einlegen spezieller Schaumgummieinlagen werden Verhärtungen im Gewebe gelöst.

Ziel
Die Wirkungsweise der manuellen Lymphdrainage ist breit gefächert. So dient sie hauptsächlich als Ödem- und Entstauungstherapie geschwollener Körperregionen, wie Körperstamm und Extremitäten (Arme u. Beine).
In der Schmerzbekämpfung, wie auch vor und nach Operationen ist sie förderlich um das geschwollene, mit Zellflüssigkeit überladene Gewebe zu entstauen. Der Patient spürt eine deutliche Erleichterung, Schmerzmittelgaben können verringert werden, die Genese beschleunigt sich. Gegenanzeigen (Kontraindikationen) sind hierbei genaustens zu beachten
Einige Indikationen
Manuelle Lymphdrainage wird z.B. bei postoperativen Ödemen oder Schwellungen, wie nach Mastektomie (für diese Frauen ist es meist eine anhaltend notwendige Therapie!). Verstauchungen, Frakturen der Extremitäten mit entsprechender OP, Bandrupturen- Plastiken und Amputationen. Immobilitätsödem.

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